Bolzano / Bozen

Stadt Mödling

Bozen ist die Landeshauptstadt, liegt im Herzen des Weinlandes Südtirol und zählt ca. 100.000 Einwohner. Die Menschen in Bozen sprechen Italienisch und Deutsch. Vor allem im Stadtzentrum gibt es viele Kneipen, Bars und Pubs.

www.bolzano-bozen.it

 

Projektrückblicke der AHA-Partner

Regionale Projektträger:

Wolfram Nothdurfter, Geschäftsführer Jugendzentrum

Regionaler Projektträger in Bozen ist das Jugendzentrum papperlapapp.
Das Jugendzentrum wird von Jugendlichen unterschiedlicher Sprache, Kultur, Konfession oder Bildung besucht. Es ist ein Ort der Begegnung, Unterhaltung und Orientierung wo Jugendliche und junge Erwachsene ihre Ideen, Initiativen, Gedanken und Werte entwickeln und pflegen können. Unsere Arbeitsfelder: Jugendkulturarbeit, Gesundheit und Lebenskompetenz und Jugendsozialarbeit.
Tag täglich machen wir die Erfahrung, dass eine immer größer werdende Anzahl von Jugendlichen Rauscherfahrungen, insbesondere über den Konsum von Alkohol sucht.
Wir finden das Projekt AHA gerade deshalb so wichtig, weil es lebensweltorientiert ist, ein Netzwerk zur Gastronomie schafft und als Ziel die Entwicklung einer Alkohol- und Konsumkultur hat. Die Diskussion zum Umgang mit Alkohol wird in der Regel sehr einseitig geführt. Meist wird alles über einen Kamm geschert, so als ob es keine Unterschiede unter den Jugendlichen gibt. Die Erwachsenen sprechen vorwiegend über den Konsum der Jugendlichen, und nicht über sich selbst, und vor allem wenig mit den Jugendlichen (und jungen Erwachsenen). 
AHA setzt hingegen auf den Dialog mit den jungen Menschen, beteiligt sie an der Diskussion, bezieht ihre Kompetenzen und Erfahrungen mit ein.
AHA ist nicht restriktiv sondern kreativ. 
Deshalb tragen wir das Projekt in Bozen mit.
Wir stellen uns an die Seite der jungen Menschen, und nicht über sie.
www.papperla.net

AHA-Lokale:

Tobias Planer, Moskito

Nach nun neun AHA-Aktionen in unserem Lokal ist festzustellen, dass es weiterhin äußerst schwierig ist,  gute Ideen für Projekte auszubrüten, um Jugendliche zu überzeugen, bzw. zu motivieren, an den versch. Aktionen teilzunehmen. Mittlerweile hat sich der Begriff "AHA" aber doch etwas herumgesprochen und einige Jugendliche wissen auch wofür dies steht. Es bedarf sicher eines längerfristigeren Projektes, um die Aufmerksamkeit der Jugend konstant  zu binden und zu kräftigen & um in deren "Köpfen" was zu bewirken!

Uli Seebacher, Regionalkoordinator

Das AHA-Projekt hat bisher sehr positive Rückmeldungen, sowohl bei den Jugendlichen, als auch in der Öffentlichkeit, erhalten. Im Laufe dieser beiden Jahre wurden viele konstant gut besuchte und wirksame Aktionen realisiert, wobei die Beteiligung der Jugendlichen sowohl in der Planungs- als auch in der Verwirklichungsphase der Alternativen Happy Hours großen Enthusiasmus, reges Interesse und eine mit dem Bekanntheitsgrad des Projektes einhergehende ständig steigende Partizipation aufzeigten. Um aber langfristig nachhaltige Veränderungen bei den Kids und auch im Gemeinwesen bewirken zu können, müsste das Projekt weitergeführt werden, so dass die AHA-Philosophie zur Normalität wird.